<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/'><id>tag:blogger.com,1999:blog-9073241879072230025</id><updated>2008-07-22T22:35:42.075+02:00</updated><title type='text'>Visuell, das Blog der Visualisierung</title><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vis.uell.net/blog/'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default'/><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://vis.uell.net/blog/atom.xml'/><author><name>Michael</name><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>12</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9073241879072230025.post-7812447244820831039</id><published>2008-05-02T21:09:00.014+02:00</published><updated>2008-05-03T09:42:53.160+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='statistics'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='histogram'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='de'/><title type='text'>Statistik lernen mit amazon</title><content type='html'>Es sollte ja eigentlich bekannt sein, dass ein Mittelwert auf unterschiedliche Weise zustande kommen kann, aber gerade bei Kundenbewertungen (von Büchern, Geräten, Hotels ...) ist es überaus wichtig zu wissen, auf welcher Basis die &lt;i&gt;durchschnittliche&lt;/i&gt; Bewertung zustande gekommen ist, also auf wievielen Bewertungen der Durchschnitt beruht und wie sich die einzelnen Noten verteilen.&lt;br&gt;

&lt;a href="http://www.amazon.de/Apple-Tragbarer-MP3-Player-Video-Funktion-silber/dp/B000VOEL5U/"&gt;&lt;img src="http://vis.uell.net/blog/uploaded_images/amazon_histogram.png" /&gt;
&lt;/a&gt;

Und dankenswerterweise tut amazon genau das – jedenfalls in der Version ihrer Webseite, die mir gerade angezeigt wird. Das ist sicherlich noch nicht der ganze Tufte, was wir hier zu sehen bekommen, aber hilfreich ist es in jedem Fall und es entspricht eben dem amazon „Design“.&lt;p&gt;

Das wäre jetzt ein guter Ausgangspunkt, so etwas als Sparkline umzusetzen und in die Hotellisten von expedia oder hrs einzubauen.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vis.uell.net/blog/2008/05/statistik-lernen-mit-amazon.html' title='Statistik lernen mit amazon'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/7812447244820831039'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/7812447244820831039'/><author><name>Michael</name><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9073241879072230025.post-3968992116651667356</id><published>2008-03-08T02:28:00.003+01:00</published><updated>2008-03-08T03:20:12.561+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='de'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='design'/><title type='text'>to frankenstein</title><content type='html'>Das US-Amerikanische kann praktisch jedes Substantiv auch als Verb verwenden, woraus dann Dinge entstehen wie &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Please bag your trash&lt;/span&gt; (gesehen als Schild an einem Müllschlucker). 
In Ergänzung zu der Problematik des &lt;a href="http://vis.uell.net/blog/2007/05/design-by-commitee.html"&gt;Design by Commitee&lt;/a&gt; kommt es auch oft zum &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Frankensteinen&lt;/span&gt;. D.h. das Kommitee will sich nicht nur auf den kleinsten Nenner einigen sondern es will auch eine gestalterische Variante durchsetzen, die jeweils bestimmte Aspekte der vorgestellten Entwürfe miteinander kombiniert, à la „nehmen Sie den braunen Hintergrund von Enwturf eins, das große Logo von Entwurf zwei und die eliptischen Formen aus Entwurf drei, dann müßte es hinkommen“.
Das &lt;a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=frankenstein"&gt;Urban Dictionary&lt;/a&gt; sagt:&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;To make something from several other similiar things.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;My car broke down so I had to Frankenstein a new engine from old Mustang and Corvette parts.&lt;/blockquote&gt;und kennt noch ein paar andere interessante Bedeutungen.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vis.uell.net/blog/2008/03/to-frankenstein.html' title='to frankenstein'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/3968992116651667356'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/3968992116651667356'/><author><name>Michael</name><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9073241879072230025.post-3343384087108651554</id><published>2007-08-24T15:55:00.000+02:00</published><updated>2007-08-24T18:32:59.700+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='neuroscience'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='de'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='psychology'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='visual explanations'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='physics'/><title type='text'>Das photographische Gedächtnis</title><content type='html'>Das &lt;span style="font-style:italic;"&gt;GOOD Magazine&lt;/span&gt; behandelt in seiner Rubrik „Transparency“ (A graphical exploration of the data that surrounds us) die visuelle Erklärung eines Sachverhalts.&lt;p&gt;

&lt;a href="http://awesome.goodmagazine.com/transparency/006/trans006weights.html"&gt;&lt;img src="/blog/thumbs/meter_definition.gif" title="GOOD Magazine: What's a meter?" width="200" height="197" /&gt;&lt;/a&gt;In seiner sechsten Ausgabe (&lt;a href="http://awesome.goodmagazine.com/transparency/006/trans006weights.html"&gt;Sept/Okt 07&lt;/a&gt;, siehe nebenstehenden Ausriss) wird erläutert, wie das Längenmaß Meter definiert ist und wie sich diese Definition über die Zeit hinweg verändert hat. Das ist zunächst nicht ganz so spektakulär und gehört vermutlich in groben Zügen zum Allgemeinwissen. Gerade deshalb stellt sich leicht die Frage, ob in diesem Falle die Comic-hafte Darstellung den Leser für dümmer verkauft als er ist.&lt;p&gt;

Der Einfachheit halber vergleichen wir – nach Lektüre der obigen visuellen Erklärung – diese mit einer textlichen Ausführung. Nachfolgend ein Auszug aus dem Artikel „&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meter"&gt;Meter&lt;/a&gt;" der deutschsprachigen Wikipedia:&lt;p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Aktuelle Definition:&lt;/b&gt; Der Meter ist definiert als die Strecke, die das Licht im Vakuum in einer Zeit von 1 / 299.792.458 Sekunden zurücklegt. Statt ein Meter-Eichmaß aufzubewahren, beruht die Definition des Meters damit auf einer Zeitmessung. Dies erfolgte, weil die Definition der Sekunde (Maßeinheit der Zeit) als atomares Zeitnormal gelang und somit beide Maßeinheiten unabhängig von Eichmaßen bestimmt werden können. ...&lt;p&gt;

&lt;b&gt;Frühere Meter-Definitionen:&lt;/b&gt; ... 1889 wurde vom inzwischen gegründeten BIPM ein neuer Standard eingeführt. Dazu wurde der internationale Meterprototyp angefertigt, ein Stab mit kreuzförmigem Querschnitt aus einer Platin-Iridium-Legierung im Verhältnis 90:10, und ein Meter wurde festgelegt als der Abstand der Mittelstriche zweier Strichgruppen bei einer Temperatur von 0° C. Damit richtete sich das Meter nicht mehr nach der Vermessung der Erde, sondern entsprach der Länge eines konkreten Gegenstands. Kopien dieses Meterprototyps wurden an die Eichinstitute in vielen Ländern vergeben. ...&lt;/blockquote&gt;

&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Platinum-Iridium_meter_bar.jpg"&gt;&lt;img src="/blog/thumbs/urmeter.jpg" title="Internationaler Meterprototyp, Standardbarren aus Platin-Iridium. Dies war der Standard bis 1960." width="202" height="175"&gt;&lt;/a&gt;Interessanterweise ist der Wikipedia Artikel mit der photographischen Abbildung eines Meterprototyps aus Platin-Iridium bebildert. Der sieht zwar ganz schick aus, aber weder kann man die Legierung aus dem Bild entnehmen noch ergeben sich Hinweise auf die weiteren Umstände, denen dieses Metermaß genügen muß. Eigentlich kann man nur den Querschnitt des Materials erkennen.&lt;p&gt;

Natürlich ist der Wikipedia Artikel wesentlich detaillierter, aber weder ist er für die schnelle Lektüre geeignet, noch kann man sich die Informationsmenge besonders gut merken. Wieder einmal kann man sehr schön die jeweiligen Stärken herausarbeiten, die sich eben nicht gegenseitig ausschließen:&lt;p&gt;

Die Visualisierung ist zur schnellen Informationserfassung geeignet, sie prägt sich vielen Menschen leichter und längerfristig ein, kann aber zwangsläufig nicht gleichzeitig die selbe Informationsdichte haben wie ein ausführlicher Text. Allerdings – und deshalb scheiden sich an Informationsgraphiken auch die Geister – hat nicht jeder ein photographisches Gedächtnis. Letzeres scheint mir aber nicht eine zufällige Disposition  zu sein, sondern hat nach meiner Erfahrung etwas mit gelernten Sehgewohnheiten zu tun. Meist sind es jüngere Menschen, die der Bildsprache den Vorzug geben.&lt;p&gt;

In der Wissenschaft scheint es umstritten zu sein, ob es soetwas wie das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fotografisches_Gedächtnis" title="Wikipedia Artikel"&gt;photographische Gedächtnis&lt;/a&gt; überhaupt gibt. Der &lt;a href="http://www.sciam.com/askexpert_question.cfm?articleID=0001148F-EAB0-1E3A-82FC809EC5880000&amp;ref=rss"&gt;Scientific American&lt;/a&gt; schreibt:

&lt;blockquote&gt;You might expect that an individual who claims to still see a picture after it has been removed would be able to have a perfect memory of the original picture. After all, a perfect memory is what is usually implied by the commonly used phrase "photographic memory." As it turns out, however, the accuracy of many eidetic images is far from perfect. In fact, besides often being sketchy on some details, it is not unusual for eidetikers to alter visual details and even to invent some that were never in the original. This suggests that eidetic images are certainly not photographic in nature but instead are reconstructed from memory and can be influenced like other memories (both visual and nonvisual) by cognitive biases and expectations.&lt;p&gt;

The vast majority of the people who have been identified as possessing eidetic imagery are children. The prevalence estimates of the ability among preadolescents range from about 2 percent to 10 percent. And it is an equal-opportunity phenomenon – there's no gender difference in who is likely to be an eidetiker. Although it is certainly controversial, some researchers also believe that eidetic imagery occurs more frequently in certain populations of the mentally retarded (specifically, in individuals whose retardation most likely stems from biological, rather than environmental, causes) and also among geriatric populations. With a few notable exceptions, however, most research has shown that virtually no adults seem to possess the ability to form eidetic images.&lt;/blockquote&gt;

Das klingt ja dann oberflächlich betrachtet doch fast nach der These &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Comics&amp;nbsp;=&amp;nbsp;Verdummung&lt;/span&gt;. Vielleicht muß man die Vorzüge von Visualisierung doch etwas anders erklären und die Kritiker ernster nehmen. Bleibt also noch einiges zu erforschen.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vis.uell.net/blog/2007/08/das-photographische-gedchtnis.html' title='Das photographische Gedächtnis'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/3343384087108651554'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/3343384087108651554'/><author><name>Michael</name><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9073241879072230025.post-5152957571047325267</id><published>2007-07-30T22:10:00.001+02:00</published><updated>2007-07-30T23:08:13.201+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='de'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='non-numeric'/><title type='text'>Archetypen</title><content type='html'>Visualisierung bedient sich häufig allgemein bekannter bildlicher Darstellungen. Dabei zeigt ein Blick über den eigenen Tellerrand, dass &lt;i&gt;allgemein bekannt&lt;/i&gt; in diesem Zusammenhang genau das Problem darstellt. In manchen Ländern bedeutet eine Kopfbewegung von oben nach unten ein nickendes Zustimmen (JA) in anderen das genaue Gegenteil (NEIN). Es gilt also, möglichst Symbole zu finden, die einen Ur-Impuls auslösen, der in verschiedenen Kulturen gleich verstanden wird. Dies zumindest, wenn man eine Visualisierungsaufgabe zu lösen hat, die universell gültig sein muss, wie etwa ein Wegweisungs-System auf internationalen Flughäfen.  

Der Wikipedia Artikel zu &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Archetypus"&gt;Archetypen&lt;/a&gt; erläutert:

&lt;blockquote&gt;Ein archetypisches Symbol zeichnet sich dadurch aus, dass es ein mehrdeutiges Gebilde ist, welches Assoziationen zu geistigen Ideen auslöst, also z. B. das Kind, der Krieger, der Wanderer, der Beschützer, der Heilsbringer, jung sein, alt sein, Armut, Angst, Früchte, Hausbau, Feuer und Brand, ein Fluss, ein See etc.&lt;p&gt;
Hierbei gibt es Grundassoziationen, die sich in vielen Kulturen stark ähneln und das kollektive Element des archetypischen Symbols ausmachen (das von vielen oder allen Menschen unbewusst mit einer Idee oder einem Prinzip assoziiert wird).&lt;/blockquote&gt;

&lt;a href="http://voyager.jpl.nasa.gov/spacecraft/goldenrec.html"&gt;&lt;img src="/blog/thumbs/voyager_golden_record_thumb.jpg" title="The Voyager Golden Record" width="130" height="119" /&gt;&lt;/a&gt;Auf die Probe gestellt werden archetypische Symbole wenn man sich vorstellt, dass sie einen Sachverhalt ausdrücken, der auch von Kulturen, die uns heute noch nicht bekannt sind, verstanden werden soll. Ein berühmtes Beispiel ist die &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Voyager_Golden_Record"&gt;Goldene Schallplatte&lt;/a&gt;, die der Voyager Sonde auf ihrem Weg jenseits des Sonnensystems mitgegeben wurde. Sie enthält die verschiedensten Symbole, die das menschliche Leben auf der Erde beschreiben. Eine besondere Eigenschaft dieser „Schall“platte ist, dass sie in der Tat auf einer Seite eine analoge Schallplatte ist, auf der anderen in Symbolen u.a. beschreibt, wie man diese Schallplatte mit der mitgelieferten Nadel abspielen kann. Sofern man sich erst einmal auf archetypische Darstellungen konzentrieren möchte, hilft das Studium der einfacheren Vorgängerversionen dieser Schallplatte, nämlich der &lt;a href="http://quest.nasa.gov/sso/cool/pioneer10/graphics/lasher/slide8lg.html"&gt;Plaketten der Pioneer Sonden&lt;/a&gt; 10 &amp; 11.&lt;p&gt; 

&lt;a href="http://downlode.org/Etext/wipp/#designoptions"&gt;&lt;img src="/blog/thumbs/spikes.jpg" title="Markers to Deter Inadvertent Human Intrusion into the Waste Isolation Pilot Plant" width="194" height="180" /&gt;&lt;/a&gt;Während das erstgenannte Beispiel nicht weniger als die gesamte menschliche Kultur darstellen möchte, geht es im zweiten um eine weniger umfangreiche Bedeutung. Nebenstehende Abbildung ist ein Ergebnis eines &lt;a href="http://downlode.org/Etext/wipp/"&gt;Wettbewerbs&lt;/a&gt;, bei dem eine &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Waste_Isolation_Pilot_Plant"&gt;Endlagerstätte für nukleare Abfälle&lt;/a&gt; (in einem Salzstock in New Mexico) ein „Warnschild“ erhalten soll, das auch noch in zehntausend Jahren davor warnt, in dieser Gegend Grabungen durchzuführen, Lebensmittel anzubauen oder Trinkwasser zu fördern (&lt;i&gt;Expert Judgement on Markers to Deter Inadvertent Human Intrusion into the Waste Isolation Pilot Plant&lt;/i&gt;).&lt;p&gt;
Auch hier muss die Lösung unabhängig von kulturell erlernten Bilderwelten funktionieren, da es um einen Zeitraum geht, in dem die kulturelle und sprachliche Entwicklung nicht abzusehen ist.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vis.uell.net/blog/2007/07/archetypen.html' title='Archetypen'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/5152957571047325267'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/5152957571047325267'/><author><name>Michael</name><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9073241879072230025.post-2637502340439951423</id><published>2007-07-22T20:24:00.000+02:00</published><updated>2007-07-22T23:06:30.370+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ppt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='de'/><title type='text'>Powerpoint zum Zwanzigsten</title><content type='html'>Das Erscheinungsbild dieses Weblogs hat die &lt;a href="http://www.edwardtufte.com/tufte/books_vdqi"&gt;Bücher von Edward Tufte&lt;/a&gt; zum Vorbild und dieser Autor wird bestimmt noch in vielen Beiträgen Erwähnung finden. Allerdings ist Tufte ein Spezialist für bedrucktes Papier und hält nicht viel vom Internet oder Bildschirmdarstellungen ganz generell. Dabei ist die &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/mac/156654852/in/set-72157594150131392/"&gt;hohe Informationsdichte&lt;/a&gt;, die Papier im Gegensatz zu heutigen Bildschirmen erreicht, nur eine Seite der Medaille. Animation und Interaktion können bei der Visualisierung in elektronischen Medien großartiges bewirken, wie in diesem Weblog auch noch gezeigt werden soll.&lt;p&gt;

&lt;a href="http://www.amazon.de/Cognitive-Style-Power-Point/dp/0961392150"&gt;&lt;img src="/blog/thumbs/tufte_ppt_essay.jpg" title="The Cognitive Style of Power Point by Edward R. Tufte" width="220" height="217" /&gt;&lt;/a&gt;Tufte hat in seinem Essay &lt;i&gt;The Cognitive Style of Power Point&lt;/i&gt; eine herrlich zu lesende Kritik an der beim Einsatz von Powerpoint häufig produzierten Inhaltsleere vorgelegt und geht darin sogar so weit, die Explosion des Columbia Space Shuttles auf missverständliche Powerpointfolien zurückzuführen (&lt;a href="http://www.edwardtufte.com/bboard/q-and-a-fetch-msg?msg_id=0001yB&amp;topic_id=1"&gt;PowerPoint Does Rocket Science&lt;/a&gt;). Allerdings hinterlässt die Lektüre nach etwas zeitlichem Abstand einen schalen Nachgeschmack, gemäß dem Roman Herzog zugeschriebenen Ausspruch &lt;i&gt;Wir haben kein Erkenntnis-Problem sondern ein Umsetzungsproblem&lt;/i&gt;. Will sagen, Kritik ist einfach, besser machen schon schwieriger. Dennoch eine kurze Tufte Kostprobe zum Thema:

&lt;blockquote&gt;Imagine a widely used and expensive prescription drug that promised to make us beautiful but didn't. Instead the drug had frequent, serious side effects: It induced stupidity, turned everyone into bores, wasted time, and degraded the quality and credibility of communication. These side effects would rightly lead to a worldwide product recall.&lt;p&gt;
Yet slideware -computer programs for presentations -is everywhere: in corporate America, in government bureaucracies, even in our schools. Several hundred million copies of Microsoft PowerPoint are churning out trillions of slides each year. Slideware may help speakers outline their talks, but convenience for the speaker can be punishing to both content and audience. The standard PowerPoint presentation elevates format over content, betraying an attitude of commercialism that turns everything into a sales pitch.&lt;p&gt;
[&lt;i&gt;PowerPoint Is Evil. Power Corrupts. PowerPoint Corrupts Absolutely.&lt;/i&gt;,&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.wired.com/wired/archive/11.09/ppt2.html"&gt;Edward Tufte in Wired 11.09 | September 2003&lt;/a&gt;]&lt;/blockquote&gt;

&lt;a href="http://www.presentationzen.com/presentationzen/2007/06/two-decades-of-.html"&gt;&lt;img src="/blog/thumbs/pz.jpg" title="Presentation Zen Weblog" width="220" height="220" /&gt;&lt;/a&gt;Als guten Vorsatz für dieses Projekt habe ich mir vorgenommen, nicht nur zu kritisieren, weil das wirklich zu billig ist. Und gerade in Bezug auf Powerpoint gibt es glücklicherweise Abhilfe, nämlich das Presentation Zen Weblog, das nicht umsonst die Linkliste zu Ihrer Rechten anführt. Und für alle Ungeduldigen deshalb hier der direkte Link zu den &lt;a href="http://www.garrreynolds.com/Presentation/slides.html"&gt;Top Ten Slide Tips&lt;/a&gt; (Demnächst auch in Buchform).&lt;p&gt;

Ach so, Powerpoint wurde jüngst zwanzig Jahre alt und dazu empfehle ich den Artikel des &lt;a href="http://online.wsj.com/article/SB118228116940840904.html" title="PowerPoint Turns 20, As Its Creators Ponder A Dark Side to Success"&gt;Wall Street Journal vom 20. Juni 2007&lt;/a&gt;, in dem die heute Anfang 60-jährigen Powerpoint Entwickler zu Wort kommen und der Tufte Kritik Recht geben.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vis.uell.net/blog/2007/07/powerpoint-zum-zwanzigsten.html' title='Powerpoint zum Zwanzigsten'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/2637502340439951423'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/2637502340439951423'/><author><name>Michael</name><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9073241879072230025.post-8205150938808508254</id><published>2007-07-19T20:23:00.000+02:00</published><updated>2007-07-22T23:31:43.800+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='de'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='tech'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='design'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='web'/><title type='text'>URL Design</title><content type='html'>Wahrscheinlich wird der geneigte Leser denken, hier sei ein Beitrag in das falsche Blog gerutscht, aber Sie werden gleich &lt;i&gt;sehen&lt;/i&gt;, was ich meine:
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.cnn.com/2007/TECH/ptech/06/29/iphone.ap/"&gt;http://www.cnn.com/2007/TECH/ptech/06/29/iphone.ap&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Statistisches-Jahrbuch-2005-Bundesrepublik-Deutschland/dp/382460745X"&gt;http://www.amazon.de/Statistisches-Jahrbuch-2005- Bundesrepublik-Deutschland/dp/382460745X&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E1AC04EF3A89C4D8B9218A43620D4A23E~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/ Doc~E1AC04EF3A89C4D8B9218A43620D4A23E~ATpl ~Ecommon~Scontent.html&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/Querschnitt,templateId=renderPrint.psml__nnn=true"&gt;http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/ DE/Navigation/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/ Querschnitt,templateId=renderPrint.psml__nnn=true&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
Hier die offensichtliche Bedeutung dieser links (ohne sie anzuklicken):
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Ein CNN Artikel aus dem Jahre 2007, Rubrik Technologie, möglicherweise portable Technologie, 29.&amp;nbsp;Juni, Thema "iPhone", Nachrichtenagentur AP&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;amazon.de, Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland, Ausgabe 2005, ISBN 3-8246-0745-X&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;FAZ.net ... ??? ... wtf&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;destatis.de ... Hallo ich bin das Content Management System der deutschen Internetseite ... und Sie haben die Navigation Publikationen mit der Unterabteilung Querschnittsveröffentlichungen ausgewählt ... und das System verwendet gerade ein bestimmtes template ...&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
Google liebt diese URLs, die so reich an Metadaten sind, weshalb amazon mit der Einführung der 13-stelligen ISBN seine link Struktur gemäß obigem Beispiel überarbeitet hat, auch wenn das erst einmal alles durcheinander bringt (bei amazon funktionieren aber auch die alten links, z.B. &lt;a href="http://amazon.com/exec/obidos/ASIN/0201835959"&gt;alt&lt;/a&gt; versus &lt;a href="http://www.amazon.com/Mythical-Man-Month-Software-Engineering-Anniversary/dp/0201835959"&gt;neu&lt;/a&gt;).&lt;p&gt;
Nebenbei brechen URLs mit Bindestrichen (Minuszeichen) wesentlich besser um als solche ohne oder mit Tilde (wichtig für E-Mails).</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vis.uell.net/blog/2007/07/url-design.html' title='URL Design'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/8205150938808508254'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/8205150938808508254'/><author><name>Michael</name><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9073241879072230025.post-4824432863620074277</id><published>2007-07-12T18:27:00.000+02:00</published><updated>2007-07-22T23:19:53.243+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='de'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='signage'/><title type='text'>Öffnungszeiten leicht verständlich</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/mac/sets/72157594282247343/detail/"&gt;&lt;img src="/blog/thumbs/oeffnungszeiten_riga_s.jpg" title="flickr Set mit weiteren Beispielen" width="187" height="240" /&gt;&lt;/a&gt;In Riga (Lettland) sind an sehr vielen Geschäften diese Art von Darstellung der Öffnungszeiten im Schaufenster zu finden. Die Lösung gefällt mir sehr gut, weil sie auch aus großer Entfernung gelesen werden kann, was für solche Schilder nicht selbstverständlich ist. Das Ganze funktioniert umso besser, je übersichtlicher die Öffnungszeiten selber sind. Mittagspause oder gar der lange Donnerstag würden den Grafiker vor einige Herausforderungen stellen. Die verschiedenen Umsetzungen bedienen sich am Wochenende teilweise der Redundanz, wo ein Schlüssel, Bindestrich oder das Wort „geschlossen“ das andersfarbige/ andersartige Signet ergänzt.&lt;p&gt;

Den Kommentaren zu einem &lt;a href="http://infosthetics.com/archives/2006/09/shop_opening_hours_visualisation.html"&gt;Eintrag&lt;/a&gt; diesbezüglich im &lt;i&gt;Information Aesthetics Blog&lt;/i&gt; war zu entnehmen, dass die hier gezeigte bildliche Umsetzung der Wochentage aus dem europäischen Teil der Sowjetunion bekannt ist und in Lettland eine besondere Bedeutung hat: Nach der Unabhängigkeit sind russische Beschriftungen in Lettland entfernt worden, aber ein großer Teil der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lettland#Russischsprachige_Minderheit_und_Problematik_der_Nichtb.C3.BCrger"&gt;russischen Minderheit&lt;/a&gt; im Land spricht nicht die lettische Sprache. Einer reinen Piktogramm-Sprache kommt also eine besondere Bedeutung zu.&lt;p&gt;

Interessant auch ein weiterer Kommentar, der die Bedeutung kultureller Sehgewohnheiten verdeutlicht: Ein vermutlich nordamerikanischer Leser sprach aus, dass er vermute, der erste Tag sei Montag. Das hatte ich nie in Frage gestellt und es ergibt sich auch im Umkehrschluss aus den Öffnungszeiten, aber auf US Kalendern fängt die Woche üblicherweise mit Sonntag an.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vis.uell.net/blog/2007/07/ffnungszeiten-leicht-verstndlich.html' title='Öffnungszeiten leicht verständlich'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/4824432863620074277'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/4824432863620074277'/><author><name>Michael</name><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9073241879072230025.post-7364243756804197715</id><published>2007-06-17T23:00:00.001+02:00</published><updated>2007-07-22T19:28:28.830+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='de'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='design'/><title type='text'>Weißraum: Design aus dem Nichts</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/mac/561739015/" title="flickr"&gt;&lt;img src="http://farm2.static.flickr.com/1403/561739015_4cc4ca941b_m.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Eines der am meisten vernachlässigten Gestaltungsmittel von Laien ist Weißraum. Und Kunden bzw. Auftraggeber sind oft Laien, die nicht gerne Platz verschenken, denn &lt;i&gt;mehr müßte doch eigentlich mehr sein&lt;/i&gt;. Aber das ist eben der Unterschied zwischen Gelsenkirchner Barock und Bauhaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon beim Zeilenabstand fängt es an. Bevor wir CSS benutzen konnten waren es auch wirklich schlechte Zeiten. Ich erinnere mich noch an eine Design Seite, die allen Ernstes GIF Spacer in jeder Zeile einsetzte, um einen akzeptablen Zeilenabstand zu erreichen. Das sollte ein Problem von Gestern sein, ist es aber leider noch lange nicht. Umso erfreulicher fällt da die neugestaltete Seite von &lt;a href="http://www.statistik.at/"&gt;Statistik Austria&lt;/a&gt; auf, die zeigt, dass es auch in Behörden gehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der diesjährigen SXSW Konferenz konnte ich Jim Coudal (von &lt;a href="http://coudal.com/"&gt;Coudal Partners&lt;/a&gt;) sagen hören:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;In our studio there is a saying: &lt;i&gt;We use white space for our own projects extensively, there is always plenty left over from our client work.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt; Darüber schmunzele ich noch heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unabhängig von einem gewissen gestalterischen Snobismus, der einem in dieser Beziehung gerne unterstellt wird, sollte die erhöhte Lesbarkeit von Texten mit angemessenem Zeilenabstand auch die Zweifler überzeugen. &lt;br /&gt;Für die Navigation gilt das noch mehr, die Funktionsblöcke haben gerne etwas Luft. Niemand würde die Lichtschalter in seiner Wohnung direkt an den Türrahmen anbringen, aber das machen die Handwerker und die machen es nach der DIN und da gibt es keine Diskussion.&lt;br clear="all" /&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vis.uell.net/blog/2007/06/weiraum-design-aus-dem-nichts.html' title='Weißraum: Design aus dem Nichts'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/7364243756804197715'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/7364243756804197715'/><author><name>Michael</name><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9073241879072230025.post-8799660869985712800</id><published>2007-05-18T20:33:00.001+02:00</published><updated>2007-07-23T09:42:14.415+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='en'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='satire'/><title type='text'>America's most popular charts</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/mac/7070232/" title="flickr"&gt;&lt;img src="http://farm1.static.flickr.com/6/7070232_a43b992f6e_m.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;I have used this USA Today "infographic" quite some time in presentations on stupid uses of visualisation. Only recently I found that the US satire newspaper &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Onion"&gt;The Onion&lt;/a&gt; has a permanent section on infographics, the quintessential one being &lt;a href="http://www.theonion.com/content/statshot/americas_most_popular_charts"&gt;America's most popular charts&lt;/a&gt;. Browse the &lt;i&gt;Statshot&lt;/i&gt; and &lt;i&gt;Infographic&lt;/i&gt; sections of The Onion from there.&lt;br clear="all" /&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vis.uell.net/blog/2007/05/america-most-popular-charts.html' title='America&amp;#39;s most popular charts'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/8799660869985712800'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/8799660869985712800'/><author><name>Michael</name><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9073241879072230025.post-1340615470549174738</id><published>2007-05-18T19:38:00.000+02:00</published><updated>2007-06-17T23:10:26.673+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='en'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='design'/><title type='text'>Design by commitee</title><content type='html'>Inspired by a &lt;a href="http://www.kottke.org/remainder/07/05/13435.html"&gt;recent post on kottke.org&lt;/a&gt; I had to throw together some links and thoughts on how so many creative ideas get destroyed in the process of getting approval by several levels of hierarchy. First off it is interesting that the english Wikipedia has its own article on &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Design_by_committee"&gt;Design by commitee&lt;/a&gt; while there isn't a similar one in the german edition.&lt;p&gt;However, one of the most funny rants on the subject is by always opinionated Erik Spiekermann, when &lt;a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2049898,00.html"&gt;talking about the logo&lt;/a&gt; of the world soccer match in Germany 2006. Have a look at the &lt;a href="http://sport.webteka.com/fifa_world_cup_germany_2006_logo.jpg"&gt;logo for the 2006 World Cup&lt;/a&gt; and enjoy the read. Similarities to our daily jobs are just coincidental.&lt;p&gt;Even more hilarious than the mean cookie recipe mentioned in that kottke post is the &lt;a href="http://www.diacenter.org/km/index.html"&gt;art project&lt;/a&gt; he mentions where pieces of art were made to appease the average taste of a given country. &lt;a href="http://www.diacenter.org/km/painting.html"&gt;See the paintings&lt;/a&gt;.&lt;p&gt;Also worth mentioning that relying on focus groups is just another form of design by commitee:&lt;blockquote&gt;The members of a team that created the genial self-balancing Segway Human Transporter say that they kept focus groups at a safe distance. Apple also thinks nothing of focus groups. Confessions like these are few. But then focus groups were not part of the projects that gave the world nearly all things of interest or renown. [&lt;a href="http://www.artlebedev.com/mandership/126/"&gt;link&lt;/a&gt;]&lt;/blockquote&gt;Again the question remains how to outsmart the commitee.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vis.uell.net/blog/2007/05/design-by-commitee.html' title='Design by commitee'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/1340615470549174738'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/1340615470549174738'/><author><name>Michael</name><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9073241879072230025.post-1928476824658657800</id><published>2007-05-14T17:47:00.000+02:00</published><updated>2007-07-22T19:23:33.353+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ppt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='de'/><title type='text'>Das Logo auf dem Folienmaster</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/mac/496306602/" title="flickr"&gt;&lt;img src="http://farm1.static.flickr.com/222/496306602_4749508749_m.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Ich gebe es ja zu, dass ich mich sogar dafür eingesetzt habe, dass auf allen Folien meines Abeitgebers das Logo enthalten ist. Es ist ja auch so schön. Aber man kann dazulernen und nach über zehn Jahren Konsums von verschiedensten Folienhaufen, hat man ein anderes Verständnis.&lt;p&gt;Ein Lichtblick bei diesem Erkenntnisprozess ist immer wieder das Presentation Zen Blog, das wesentlich produktivere Kritik übt als es der vernichtende Tufte Essay &lt;a href="http://www.amazon.de/Cognitive-Style-Power-Point/dp/0961392150"&gt;The Cognitive Style of Power Point&lt;/a&gt; erreicht. Natürlich muss man letzteren auch lesen (und Tufte hat wie immer Recht :), aber da dieser Essay nun ein eigenes Kapitel in seinem viertem und jüngsten Buch &lt;a href="http://www.edwardtufte.com/tufte/books_be"&gt;Beautiful Evidence&lt;/a&gt; ist, erledigt man das besser nach der Lektüre über Sparklines mit.&lt;p&gt;Aber zurück zum eigentlichen Thema: In dem Roman &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3932170814/028-4766088-5623702"&gt;City: Der unwahrscheinlichste aller Orte &lt;/a&gt; (Michal Hvorecký, 2006) heißen Kinder Gucci, Nivea oder GlaxoSmithKline und rattern die Werbesprüche ihrer Namenspaten runter: "Hallo, ich bin McDonald's. Ich liebe es." Und nun darf jeder mal das Experiment machen und den Computer, vor dem er gerade sitzt, untersuchen und schauen, wie oft und in welcher Schriftgröße der Name des Herstellers darauf zu lesen ist. Und das gleiche gilt eben auch für Präsentationsfolien:&lt;blockquote&gt;If you are presenting for an organization try removing logos (and other clutter) from all except the first and last slide. If you want people to learn something and remember you, then make a good, honest presentation. The logo won’t help make a sell or make a point, but the clutter it brings does add unnecessary noise and makes the presentation visuals look like a commercial. And people hate commercials or being sold to. We don’t begin every new sentence in a conversation by re-stating our name, why do we bombard people with our company logo in every slide? [...] perhaps the slide master in PowerPoint made it too easy (&lt;a href="http://www.presentationzen.com/presentationzen/2007/05/the_source_of_a.html"&gt;Presentation Zen&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;In jedem Fall hat das Werkzeug hier einen Anteil an dem Problem, der Folienmaster hat diese mißverstandene Art von Branding erst möglich gemacht. Schwieriger aber ist, wieder davon loszukommen. Auf dem Weg dorthin gibt es meiner Meinung nach auch Zwischenschritte. Denn es ist gar nicht so leicht, im normalen Arbeitsalltag ein so starkes Branding zu entwickeln wie es &lt;a href="http://www.engadget.com/2006/01/10/steve-jobs-keynote-live-from-macworld-2006/"&gt;der Meister&lt;/a&gt; hat.&lt;p&gt;Zumindest sollte man nicht versuchen bei größeren Abbildungen, Screenshots oder ähnlichem patout noch Platz für das Logo zu lassen. Hier hat man schon die merkwürdisgten Auswüchse gesehen. Ein neutraler Hintergrund hier und da und auch mal eine ganz schwarze Folie zum Luft holen kann Wunder bewirken.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vis.uell.net/blog/2007/05/who-says-we-need-our-logo-on-every.html' title='Das Logo auf dem Folienmaster'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/1928476824658657800'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/1928476824658657800'/><author><name>Michael</name><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9073241879072230025.post-7523493778483612051</id><published>2007-05-13T13:31:00.000+02:00</published><updated>2007-07-23T09:41:27.164+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='statistics'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='de'/><title type='text'>Eine berühmte Pyramide</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/mac/431387510/"&gt;&lt;img  src="http://vis.uell.net/blog/uploaded_images/Messe_Leipzig_2007s.jpg" title="Die Bevölkerungspyramide am Messestand in Leipzig" /&gt;&lt;/a&gt;Das nebenstehende Bild mag ich besonders. Nicht nur weil es auch im vierten Jahr nach der Veröffentlichung der ersten &lt;a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Bevoelkerung/VorausberechnungBevoelkerung/InteraktiveDarstellung/InteraktiveDarstellung,templateId=renderPrint.psml"&gt;animierten Bevölkerungspyramide&lt;/a&gt; deren andauernde Beliebtheit beweist, sondern weil es so ein herrlicher Medienbruch ist: Eine Webanwendung auf dem Smartboard wird zum Foto-Motiv. Aber ich will mich nicht nur lustig machen darüber, immerhin haben wir bis heute keine sinnvolle Möglichkeit, ein Lesezeichen für eine Webseite zu erstellen, wenn wir an ihr gegenständlich vorbeilaufen. Das ist ja auch nicht der Normalfall, die meisten Webseiten sieht man sich am eigenen Computer an, aber auf Messen ist es durchaus üblich, an ihnen vorbeizulaufen. Insofern ist ein Foto, mit der Digitalknipse oder dem Handy geschossen, die einfachste Näherung an ein solches Lesezeichen. Zu diesem Problem wollte ich schon immer einmal eine Lösung finden, wahrscheinlich in Form eines originellen Flyers, aber das ist Gelegenheit für einen anderen Artikel.&lt;p&gt;Aber mir gefällt noch etwas ganz anderes an diesem Bild. Dass jemand die animierte Pyramide abfotografiert, zeigt vielleicht, dass er gar nicht damit rechnet, diese Anwendung auch zu Hause abrufen zu können. Es zeigt aber auf jeden Fall, dass Interesse besteht, sich an diese Abbildung zu erinnern. In jedem Fall dürfte die verwendete Technik dabei völlig unerheblich sein.&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie alles anfing&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/mac/496527141/" title="Abbildung der ganzen Zeitungsseite"&gt;&lt;img src="/blog/uploaded_images/faz_10kbv_s.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Über die alternde Bevölkerung berichtet die Statistik schon seit vielen Jahren (ein frühe Quelle verlinken), aber zu Zeiten als Politiker noch ungestraft &lt;i&gt;Die Renten sind sicher&lt;/i&gt; sagen konnten, fanden diese Zahlen wenig allgemeines Interesse. Mit der &lt;a href="http://web.archive.org/web/20031210102833/http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2003/bev_2050b.htm"&gt;zehnten koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung&lt;/a&gt; im Juni 2003 fanden die auf der Pressekonferenz vorgestellten Ergebnisse dagegen erstmalig ihren Weg auf die Seite Eins der &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;. Man kann sich streiten ob die Möllemann Fallschirm Geschichte darunter nun Beleg für die hohe Stellung des Alterungsartikels ist, oder Indiz für eine schlechte Nachrichtenlage. Aber es ist ein Beleg dafür, dass das Thema seither allseits bekannt ist.&lt;p&gt;Und der Zufall hat es dann eben einmal gut gemeint, dass just in diesem Sommer 2003 die animierte Bevöllkerungspyramide als SVG Anwendung das Licht der Welt erblickt hat und seitdem ganz schnell eine Geschichte erzählen kann, die den meisten Menschen in &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/mac/156655082/in/set-72157594150131392/"&gt;Tabellen&lt;/a&gt; verschlossen bliebe.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vis.uell.net/blog/2007/05/blogger-image-upload.html' title='Eine berühmte Pyramide'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/7523493778483612051'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9073241879072230025/posts/default/7523493778483612051'/><author><name>Michael</name><email>noreply@blogger.com</email></author></entry></feed>